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Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS)

Unter Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) versteht man eine Störung des Erwerbs der Schriftsprache. Die betroffenen Personen haben Probleme mit der Umsetzung der gesprochenen zur geschriebenen Sprache und umgekehrt.

Lese- Rechtschreibtherapie

modellorientierter Sprachverarbeitungsansatz LOGOGENMODELL (Morton und Patterson)

Orientierung des therapeutischen Einstiegslevels am individuellen Leistungsprofil des Kindes, z.B.:

  • Förderung auditiver und visueller Wahrnehmung
  • Gedächtnistraining
  • Förderung von Textgrammatik, Wortschatz und Wortfindung
  • Vermittlung unterschiedlicher Lesestrategien (ganz- und einzelheitlich, Sichtwortschatz, Koch`sche Fingerzeichen)
  • Training der phonologischen Bewustheit (»Schulführerschein«)
  • Aufbau eines Bewustseins für Selbstkorrekturstrategien

Kontrolle des verwendeten Übungsmaterials im Hinblick auf Wissen und Fähigkeiten des Kindes

Integration der internen Ressourcen des Kindes

  • besondere Fähigkeiten wie Rechnen, Malen, Rhythmik, Geschichten erzählen usw.

Abbau von Blockaden und hinderlichen Umwegstrategien

Einzelsitzungen

Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit

  • Eltern, Lehrern, Jugendamt, Ärzten und anderen Therapeuten

Supervision der Therapeuten


Finanzierung

Sie sind Selbstzahler:

  • pro Therapieeinheit a 45 Minuten (incl. Vor- und Nachbereitung) wird eine Gebühr von 30 € erhoben

Ihr Kind hat eine HNO-ärztliche diagnostizierte auditive Wahrnehmungsstörung:

  • Übernahme durch die Krankenkasse von zunächst 20 Therapieeinheiten, danach Invalltherapie oder Selbstzahlerkombination möglich

Ihr Kind hat eine diagnostizierte und vom Jugendamt anerkannte Verhaltensstörung:

  • Auf Antrag Übernahme der Therapiekosten durch das Jugendamt

Das Therapeutenteam setzt sich zusammen aus Sozialpädagogen und Logopäden mit langjähriger Berufserfahrung in der LRS-Therapie.

Fachliche Leitung: Angela Patzer-Friedrich